Die gute alte Stulle


Wenn man  so durch die Fußgängerzone bummelt, kann es schon mal vorkommen, dass einem plötzlich der Magen knurrt. Dann macht man sich auf die Suche nach einem Bäcker, um dort etwas gegen den Hunger zu kaufen. So viele leckere, belegte Brötchen   und Sandwiches liegen dort und warten darauf, von uns verzehrt zu werden. Und mit was für tollen  Sachen diese belegt sind. Da gibt es Tomaten, Gurken, Käse oder Wurst, und das alles auf nur einem Brötchen. Gekrönt wird die Füllung noch von einer dicken Schicht Mayonaise.

Voller Vorfreude setzt man  sich mit seinem belegten Brötchen in der Hand auf die nächste Bank, um dort dann endlich genüsslich hineinzubeißen. Durch den massigen Belag ist das Brötchen so hoch geworden, dass man schon fast eine Maulsperre riskiert, wenn man hineinbeisst. Also lieber mal etwas flachdrücken, damit es in den Mund passt.  Das hätte man jetzt lieber nicht getan. Denn die Mayonaise  erweist sich nun als prima Gleitmiitel, die Füllung flutscht durch den Druck und getrieben von der Mayonaise  Richtung Boden. Allerdings nicht ohne vorher den Weg über die neue Hose genommen zu haben, wo jetzt ein großer Fettfleck  prangt. Hätte man gerade einen Spiegel zur Hand, könnte man jetzt ein herrlich dummes Gesicht sehen. Blöd, dass es das eigene  ist

Da lobe ich mir doch die gute, alte Stulle. Eine Scheibe Brot, etwas Butter, eine Scheibe Käse oder Wurst, das Ganze zusammengeklappt…. lecker.

Alles Gute


Geburtstage sind etwas Feines. Das weiß auch unser Hund, der heute 13 Jahre alt geworden ist. Er weiß zwar nicht, was Geburtstage sind, ahnt aber, dass es etwas Angenehmes sein muss. Denn immer, wenn ein Zweibeiner Geburtstag sagt, wird unser Vierbeiner gestreichelt und bekommt Leckerlies zugesteckt. Wenn ich das so sehe, möchte ich fast neidisch werden. Der Hund bekommt ja mehr Geschenke und Glückwünsche zum Geburtstag als ich (vor 14 Tagen). Vielleicht sollte ich mir auch mal ein weiches Fell zulegen. In diesem Falle wohl eher ein dickes.

Guten Morgähn


Heute morgen hab ich ein wenig verschlafen. Noch etwas müde, habe ich erst mal einen Kaffee gekocht und das Frühstück fertig gemacht. Die Kaffeemaschine gluckerte kurz und war dann still, was ich zwar bemerkt, aber nicht weiter beachtet habe. Hatte mich nur gewundert,warum der Kaffee heute so schnell fertig ist. Aber als ich mir eine Tasse voll des heißen Muntermachers einschänken wollte, war die Kanne leer.

„So ein Mist, nu ist die Kaffeemaschine auch kaputt. Kann doch aber gar nicht sein, das Licht leuchtet doch grün auf, also muss sie doch funktionieren.“  Die Maschine aus- und dann wieder anstellen, (vielleicht hat sie ja einen Wackelkontakt) hat auch nichts gebracht. Was solls, die kluge Hausfrau weiß sich zu helfen. Also habe ich den Wasserkocher angestellt und das heiße Wasser dann in den Filter der  Kaffeemaschine gefüllt. Klappte prima. Als ich mir nun endlich Kaffee in die Tasse füllen wollte, schaute ich so in den Wasserbehälter der Maschine und kam prompt auf die Lösung meines Problems. Vielleicht hätte ich vor dem Einschalten Wasser in den Behälter füllen sollen. Uuuups.

Vollaromatisch


Neulich beim Frühstück enstand folgender Dialog:

ich: (zu meinem Mann) „Sag mal, bist du auf dem Weg zum Bäcker durch eine Pferdeweide gelaufen?“ Fragender Blick seinerseits. Er: „Nein, warum?“ „Hier riecht es so komisch, fast so wie damals, als ich den Pferden die Hufe ausgekratzt habe. So eine Mischung von Weiterlesen