Urlaubsvergnügen


Zur Zeit verbringe ich meinen Urlaub in „Bad Meingarten“. Von dort aus kann man herrliche Tagesausflüge machen. Vor ein paar Tagen zum Beispiel war ich mit meinem Mann im Freilichtmuseum Kiekeberg, nahe Hamburg. Dort halte ich mich immer gern auf, und den Besuch kann ich jedem empfehlen, der sich für bäuerliche Geschichte und Ernährungsfragen interessiert.

Und gestern haben wir eine Fahrradtour durch das Teufelsmoor bei Worpswede unternommen. Herrlich, diese Landschaft und die Ruhe. Das werde ich auf jeden Fall im Herbst, wenn die Laubfärbung eingesetzt hat, nochmal machen.

Diese Landschaft ist wirklich einmalig. Und: Nein, man muss keine Angst vor dem Teufel haben, der Name kommt vom plattdeutschen Ausdruck „duvet Moor“ (taubes, also unfruchtbares, Moor) und hat mit dem Teufel rein gar nichts zu tun.

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So richtig happy


Man stelle sich folgende Situation vor:

Ich fahre mit dem Rad über einsame Wirtschaftswege, allein mit mir selbst. Die kühle, klare Luft streift mir durch das Gesicht, trägt  den feinen Duft von Nadelbäumen  vom nahen Waldrand heran und lässst mich schon an Weihnachten denken.  Obwohl ich kaum treten muss, komme ich gut voran und gleite vorbei an niedrigen Büschen, aus denen ein Grünfink  mit lautem Schimpfen  entfleucht.

In diesem Moment bin ich einfach nur happy.

Sicherheitsabstand


Bei Wechseljahresbeschwerden soll man Ausdauersport betreiben, stand in einem Ratgeber zu lesen. Deshalb habe ich das Fahrrad fahren für mich neu entdeckt. Und an so einem Tag wie heute, wo es zwar kühl aber sonnig ist, macht es Sinn, das Auto mal stehen zu lassen und mit dem Fahrrad zum Einkaufen  zu fahren.

So weit, so schön. Blöd wird es allerdings, wenn man auf einer Nebenstraße fährt, die gerne als Abkürzung und Rennstrecke benutzt wird und wo es keinen Radweg gibt. Man sollte doch meinen, dass man mit einer roten Mütze und zwei rot leuchtenden Rückleuchten rechtzeitig gesehen werden sollte. Scheinbar wohl doch nicht. Die Autos sind teilweise mit einem Abstand von weniger als einem halben Meter an mir vorbeigerauscht.  JA HALLO, GEHTS NOCH? Als ich meinen Führerschein gemacht habe (vor 32 Jahren, aber ich denke, dass sich die Verkehrsregeln seitdem nicht sonderlich geändert haben) da habe ich gelernt, dass man einen Sicherheitsabstand vo 1,5 m einhalten soll. Gilt das jetzt nicht mehr?

Für das nächste Mal bastele ich mir einen Stock zum Einklappen. 1,50m lang, mit Katzenaugen beklebt und Fähnchen dran. Auf dem Fahrradweg wird er hochgeklappt, und wenn ich auf der Straße fahren muss, klappe ich ihn zur Seite, so müssen die Autofahrer Abstand halten.  (Und wenn das hilft, bau ich das Ding in Serie und werde Unternehmerin 😉 )